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Milano 2016 12-17 aprile 2016

LAPALMA. EINE AUSSTELLUNG IM ZEICHEN DES „GESCHMACKS“

“Tasting rooms” ist das Schlagwort mit dem sich Lapalma dieses Jahr auf dem Salone de Mobile in Mailand präsentiert. Eine Wortwahl, die die starke Ausrichtung der Firma auf den Objektbereich unterstreicht und zeigt, dass sie vor allem mit dem Bereich „Restaurant“ liebäugelt. Gleichzeitig wird, wie einem roten Faden folgend, eine Kollektion gezeigt, die sich durch geschmackvolle, „maßgeschneiderte“ Produkte auszeichnet und Komfort und Eleganz bietet. Viele dieser Produkte haben außerdem wichtige internationale Preise errungen.

Lapalma ist einer der Hauptakteure im Bereich Interior Design sowohl für den Wohn- als auch für den Objektbereich und präsentiert auf dem Salone del Mobile viele Neuheiten, die jedoch die gedankliche Linie der letzten Jahre fortsetzen. Die Sorgfalt in der Herangehensweise, die Qualität der „handwerklichen“ Arbeit in Verbindung mit der Nutzung innovativer Technologien, die perfekte Symbiose aus Made in Italy und internationaler Ausrichtung, werden dieses Jahr in den Dienst der Objekteinrichtung gestellt. Insbesondere richtet sich das Augenmerk auf den Bereich „Restaurant“ und alles, was dazu gehört.

Der Stand besteht aus verschiedenen „Szenen“ und wurde von Francesco Rota, dem künstlerischen Leiter der Firma, entworfen. Die einzelnen „Szenen“ stellen eine Bar, ein Restaurant und einen Loungebereich dar und werden durch freistehende Wände aus verschiedenen Materialien getrennt. Diese Wände definieren einerseits den jeweiligen Bereich, heben andererseits die Charakteristiken der Produkte hervor.

Einer der Hauptdarsteller ist wieder ADD, das vielseitige einsetzbare modulare Sitzsystem, das soeben mit dem Red-Dot-Designaward ausgezeichnet wurde. Zu dem frei zusammensetzbaren Sitzsystem kommt neben neuem Zubehör auch ein modulares Tischsystem. Das Gestell dieser Tische ist aus Aluminiumdruckguss und sie bereichern die Kollektion durch das schlichte und dennoch raffinierte Design. Es gibt sowohl ein Endtischbein als auch ein Verbindungstischbein, das erlaubt mehrere Tische aneinanderzureihen. Eine Lösung, die den Tisch zum perfekten Einrichtungsgegenstand für Restaurants, Büros oder andere Gemeinschaftsräume macht.

Höchster Komfort, Flexibilität und schlichte Eleganz, das ist der Anspruch des neuen Stuhls ARCO, den Lapalma am Salone del Mobile 2016 präsentiert. Charakteristisch ist für ihn die Rückenlehne aus gebogenem Holz, die halbkreisförmig die Sitzfläche umfasst und beinahe mit ihr zu verschmelzen scheint, sodass optische eine Kontinuität entsteht. Der Stuhl wurde von Francesco Rota entworfen und garantiert eine ergonomischem Sitzhaltung sowie eine optimale Unterstützung des Rückens sowohl im Lendenbereich als auch an den Seiten. Erhältlich in Massivholz oder stoffbezogen, passt der Stuhl sowohl für moderne Wohn- als auch für Objekträume.

Die Suche nach ausgefallen Materialkombinationen ist seit jeher Merkmal von Lapalmas Angebot. Eine raffinierte zweifarbige Kombination zeichnet die Tischchen JEY von Francesco Rota aus. Bei Jey werden eine zylinderförmige Basis aus Marmor oder Beton mit einer Tischplatte aus Fenix kombiniert, die in verschiedenen geometrischen Formen erhältlich ist. Ein Griff aus gebogenem Stahlrohr erleichtert das Verschieben der Tischchen. Sie eignen sich für Gemeinschaftsräume im Objektbereich (Büros, Hotels, Bars, Restaurants etc.) ebenso wie für Wohnräume. Perfekt auch in Loungezonen.

Die Inspiration zu diesem neuen Hocker hat Romano Marcato aus der Welt der Autos bezogen. WIL zeichnet sich vor allem durch das ungewöhnliche, dreibeinige Gestell aus, das pulverlackiert oder matt verchromt erhältlich sein wird. Der bequem gepolsterte Sitz ist drehbar und kann je nach Geschmack mit Stoff, Kunst-oder Softleder bezogen werden. Für das Gestell wurde ein Metallrohr mit ungewöhnlichem Querschnitt verwendet: am einen Ende rund geht es dann in einen dreieckigen Querschnitt über. Die sternförmige Naht auf der Sitzfläche erinnert an ein Lenkrad und unterstreicht die Bequemlichkeit des Sitzes.

Unter den Neuheiten befindet sich auch der Tisch YO, der von Romano Marcato entworfen wurde. Er soll insbesondere den Ansprüchen der Hotellerie gerecht werden, und ist daher höhenverstellbar (48 bis 71 cm), passt aber auch für den Objektbereich im weiteren Sinne. In Loungebereichen kann er mit  Sofas und Sesseln kombiniert werden und dient als Ablagefläche für Laptops, Bücher und persönliche Gegenstände. YO wird mit einem Gestell aus lackiertem Metall und einer Tischplatte aus Laminat Fenix oder Holz (Eiche gebleicht, Eiche nussbaumfarbig gebeizt, schwarz offenporig gebeizt) angeboten. Dieses Tischchen zeigt die Fähigkeit der Firma sich den Anforderungen des Objektbereichs kreativ und flexibel anzupassen.

Der Messestand „erzählt“ Lapalmas Entwicklung der letzten Jahre, die darauf abzielt, immer neue Produkte anzubieten, die Komfort und eine ansprechende Ästhetik mit Funktionalität verbinden.

Hierfür ist Auki der Loungsessel von Hee Welling ein Beispiel. Auf der IMM in Köln wurde der Sessel dieses Jahr mit einer Kopfstütze sowie mit einem dazu passenden Fußhocker präsentiert. Ursprünglich für Loungebereiche gedacht, eignet er sich auch für Büros mit einem gehoben Stil oder raffinierte Wohnräumen. Ein Tischchen in verschiedenen Ausführungen ergänzt das Angebot.

Vielseitigkeit und Wandelbarkeit sind auch für Fork, das Tischsystem von Tomoya Tabuchi, charakteristisch. Fork lässt sich potenziell unendlich fortsetzen und in verschiedenen Varianten kombinieren. Ein Bindeglied aus Aluminiumdruckguss ist für alle Tisch gleich und erlaubt, verschiedene Konfigurationen herzustellen. Die Tischplatte wird in verschiedenen Formen (rund, ovale, quadratisch oder rechteckig) und Ausführungen (Eiche gebleicht, dunkel nussbaum oder schwarz gebeizt, weiß lackiert oder in Fenix weiß oder schwarz) angeboten. In verschiedenen Höhen erhältlich, eignet sich Fork perfekt für Restaurants, Büros, Konferenz- oder alle Gemeinschaftsräume im weiteren Sinne.

Aber es gibt noch weitere Neuigkeiten: der Stuhl Miunn wird in einer neuen Version mit Holzbeinen angeboten, die den Stuhl leicht wirken lassen. Fedra hat eine neue Form für die Sitzschale sowie ein lackiertes Gestell und Holzbeine bekommen.

Der rote Faden, der alle Produkte für den „Salone“ verbindet ist mit Sicherheit die Suche nach ausgewählten Materialien und besonderen Ausführungen. Die Ausstellung steht im Zeichen von gutem Geschmack und Eleganz, wobei sich das Design immer mehr durch das Material ausdrückt. Der Erfolg eines Produkts beginnt bei seinem Entwurf, und setzt sich über die Auswahl der Materialien bis hin zu ausgefallenen Farbkombinationen fort.

Eines der wichtigsten Themen des modernen Interior Designs ist sicherlich, den Räumen einen persönlichen Stil und eine eigene Identität zu verleihen. Lapalma versucht diesem Anspruch mit ausgefeilten Lösungen Rechnung zu tragen.